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Der tiefe Fall des Glyphosats

Der tiefe Fall des Glyphosats: Vom Wundermittel zum Schadstoff

Ein Stoff, der in aller Munde ist: Glyphosat. Doch was genau ist das?
Glyphosat ist ein Herbizid – ein „Unkrautvernichter“, der im Weinbau eingesetzt werden darf, um den Bereich unter der Weinrebe frei von Bewuchs zu halten. Glyphosat wirkt systematisch, d.h. aufgenommen über die Blätter gelangt es in alle Bestandteile der Pflanze: in Blätter, Samen und Wurzeln. Das Problem: Der Stoff lässt sich nicht abwaschen und wird weder durch Erhitzen noch durch Erfrieren abgebaut. Glyphosat steht im Verdacht krebserregend zu sein und schädigt darüber hinaus die Umwelt.

Warum setzen Winzer Glyphosat ein?
Im Sommer und während der Weinlese, wenn der Boden über Nacht viel Feuchtigkeit aufnimmt, sammelt sich diese an den Gräsern und Wildkräutern unter dem Rebstock. Bei steigender Temperatur beginnt die Feuchtigkeit nach oben zu steigen – sie verdampft. Dadurch entsteht ein feuchtes Milieu – eine hervorragende Basis für Pilze, die die jungen Trauben zum Faulen bringen. Es ist also nötig, den Bewuchs unter der Weinrebe zu entfernen.

Was ist die Alternative zu Glyphosat?
Wir setzen seit über 10 Jahren kein Glyphosat im Weinberg ein. Als biologische Alternative sehen wir die mechanische Behandlung mit Roll- und Fingerhacke. Die Hacken laufen am Rebstock vorbei, wühlen die Erde auf und entwurzeln so die bestehenden Kräuter.

Gerne informieren wir Sie näher zu dem Thema!